Ein Audio zum Kommentar von Theodore Butler über die Silber-Strategie von JP Morgan und das Pokerspiel der Giganten.
Montag, 19. Dezember 2016
Montag, 17. Oktober 2016
[Podcast] Steigende Unsicherheit - Chancen nutzen
Steigende Unsicherheit - Chancen nutzen
Die Unsicherheit, die sich aus dem internationalen wirtschaftlichen und politischen Umfeld für Kapitalmarktanleger ergibt, steigt. Zwar sind derzeit keine unmittelbaren und offensichtlichen Rezessionsgefahren für die Weltwirtschaft zu erkennen. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Entwicklungen, die die Aussichten für das Wirtschaftswachstum eintrüben und die noch für erhebliche Turbulenzen auf den Finanz- und Rohstoffmärkten sorgen können. Im Folgenden sei auf einige von ihnen hingewiesen.Podcast - Ein Artikel von Prof. Dr. Thorsten Polleit gelesen von Mark Peters.
gesehen auf Goldseiten.de
Montag, 17. Oktober 2016
Samstag, 15. Oktober 2016
[Podcast] The Gold Report - Die Wölfe fressen sich satt und den Schafen wird das Fell abgezogen
Freiensteiner Podcast #1
Aus "The Gold Report" vom
10. Oktober 2016 auf www.theaureport.com von Bob Moriarty.Im Artikel erwähnte Artikel und Links:
Samstag, 15. Oktober 2016
Montag, 25. Juli 2016
Gold, Silber, Aktien, Immobilien: Was jetzt zu tun ist, was später
Von Goldseiten.de
In der vergangenen Woche nahm ich zusammen mit anderen privaten Investoren an mehreren Diskussionen zur Anlagestrategie während der kommenden Jahre teil. Es ging um Gold und Silber, Aktien und Anleihen, Immobilien und Bargeld, Brexit-Folgen und marode italienische Banken. Also um mehr als nur die von den Mainstream-Medien üblicherweise verbreiteten Goldpreis- und Dax-Prognosen. Im Mittelpunkt stand immer wieder die Frage: Ist es jetzt sinnvoller, vorhandene Anlagen einfach durchzuhalten, ohne aktiv zu werden, oder erscheint es opportun, die häufigen Schwankungen an den Börsen zum Trading zu nutzen?
Da es sich um Diskussionen unter privaten Investoren handelte, möchte ich betonen, dass Fondsmanager mit ihrer von Grund auf anders konzipierten Anlagepolitik - rechtliche und sonstige formelle Restriktionen - außen vor blieben. Anders konzipiert, das bedeutet konkret, strengen Vorgaben zu unterliegen. Diesbezüglich verdienen private Investoren im Gegensatz zu Fondsmanagern einen dicken Pluspunkt, weil sie mit ihrem Vermögen schalten und walten können, wie sie wollen. Und um die Frage nach dem Durchhalten kontra Trading zu beantworten: Es kommt darauf an, über welche Anlagen jemand verfügt, welchem Ziel sie dienen und wie viel Zeit einschließlich Know-how zur Verfügung steht, um sie sinnvoll zu managen.
Werden wir nun anhand von Beispielen konkret. Angenommen, da sitzt jemand auf hohen Beständen an physischem Gold und Silber. Dann spricht der im Jahr 2001 begonnene, von 2011 bis 2015 unterbrochene und 2016 wieder aufgenommene Megatrend der Edelmetalle bis auf Weiteres dafür, sie zu behalten. Allerdings ohne zu vergessen, sich in einer Art Trockenübung - beobachten und recherchieren - rechtzeitig auch mit anderen Anlageklassen zu beschäftigen, vorrangig mit Aktien, um nach deren nächstem kräftigeren Kursrückgang rechtzeitig ein Gefühl dafür zu bekommen, welche dann besonders lukrativ zu sein versprechen.
Ich meine hier Aktien außerhalb des Edelmetallsektors und habe mir dazu angewöhnt, schon jetzt die relevanten Daten von mehr als 100 internationalen Aktien laufend zu verfolgen, um auf spätere Schnäppchenkäufe rechtzeitig vorbereitet zu sein.
Bisher ist ein größerer Kursrückgang der gängigen Aktien ausgeblieben. Das liegt im Wesentlichen daran, dass die EZB im Verein mit den anderen großen Notenbanken für viel Geld aus dem Nichts sorgt, also für Liquidität. Sobald sie den Geldhahn zudreht, werden Gewinnmitnahmen der Großanleger einsetzen. Zumal die andere Komponente der Aktienkursentwicklung, ein ganzes Bündel von fundamentalen Daten (Rentabilität, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Verschuldungsgrad u.a.) dann mangels positiver Aspekte Aktienverkäufe auslösen dürfte.
Die Kurse von Gold- und Silberaktien folgen bekanntlich anderen Gesetzmäßigkeiten als die der Aktien aus Indizes wie der Dax-Familie, aus Euro Stoxx, Standard & Poor's und so weiter. Entscheidend sind vor allem die Kosten der Minen einschließlich der Hebelwirkung, die sie auf die Kurse ausüben, außerdem der Gold- und Silbergehalt des Gesteins, das man aus dem Boden holt, die Qualität (Erfahrung) der Manager und die politische Stabilität eines Landes, in dem sich die Minen befinden. Allein schon diese Faktoren sorgen für eine hohe Volatilität (starke Schwankung) der Minenaktienkurse.
Rechtfertigen sie das Trading, also rein, raus, wieder rein und wieder raus? Meine Erfahrung sagt mir: eher nein. Bevor ich damit einen Sturm der Entrüstung unter Tradern auslöse, folgt hier ein Beispiel aus der Zeit nach dem Anstieg des Goldpreises in diesem Jahr über 1200 Dollar je Feinunze, die international übliche Messlatte: erster Höhepunkt im März dieses Jahres bei 1250 Dollar, zweiter Höhepunkt im Mai bei 1280 Dollar, dann Rückgang bis 1210 Dollar und schließlich erneuter Anstieg zunächst auf 1290 und nach kurzer Pause auf 1366 Dollar, danach bis heute Schwankungen zwischen 1310 und 1330 Dollar.
Die Kurse der Minenaktien sind während dieser Zeit mitgeschwankt, die der Branchengrößen Barrick und Newmont sowie der Royalty- bzw. Streaming-Spezialisten Royal Gold und Silver Wheaton beachtlich, die der ganz heißen Aktien der Edelmetallbranche, wie DRD Gold, Sibanye oder First Majestic, sogar raketenartig. Trader hätten zwei Aufgaben lösen müssen, um bei dem kräftigen Auf und Ab der Kurse mehr Gewinn herauszuschlagen als geduldige Anleger, die - einmal eingestiegen - die Kursentwicklung einfach nur auf sich zukommen ließen: Trader mussten sowohl die richtigen Aktien als auch das richtige Timing erwischen. Da kann ich nur sagen: Viel Glück!
Das Ganze erinnert mich an die Vielzahl von Anlegern, die behaupten, mit zehn mal zehn Prozent Gewinn bessere Ergebnisse erzielen zu können als mit einmal hundert Prozent. Dabei handelt es sich um einen eklatanten Widerspruch in sich. Denn um die richtigen Aktien zu erwischen, müsste man im ersten Fall zehnmal soviel recherchieren wie im zweiten - es sei denn, die Recherchen bleiben derart oberflächlich, dass sie sich im ersten Fall jeweils nur über ein Zehntel der Zeit erstrecken.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es sich bei den Zehn-mal-zehn-Spekulanten mit hoher Wahrscheinlichkeit um Chartisten handelt, denen zeitraubend zu recherchierende fundamentale Daten zuwider sind, dagegen bei den Ein-mal-hundert-Anlegern um Fundamentalisten, die am liebsten Bilanzen durchleuchten, Zwischenberichte studieren, die Glaubwürdigkeit von Managern testen und im Fall von Minenaktien auch schon mal vor Ort überprüfen, ob die vermeintlichen Aktiva nur aus lauter wertlosen Bohrlöchern bestehen.
Zwischenfazit: Behalten Sie bis auf Weiteres ihre Minenaktien, Ihr physisches Gold und Silber darüber hinaus. Verfolgen und recherchieren Sie die Aktienmärkte anhand einer Auswahl an sonstigen Aktien, die je nach der Zeit, die Sie sich dafür nehmen können, von einem Dutzend bis zu mehr als hundert reichen kann. Achten Sie dabei besonders auf die Geldpolitik der Notenbanken und auf die fundamentalen Daten der der Aktien.
Nun noch zu einem weiteren wichtigen Punkt: Im Zuge des enormen Zinsrückgangs während der vergangenen Jahre sind Anleger nicht allein bei der Aktienanlage übermütig geworden, vielmehr haben sie noch viel mehr in Immobilien investiert und sich damit Klumpenrisiken eingehandelt. Solange es um selbst genutzte Immobilien in guter bis bester Lage geht, ist nur wenig dagegen einzuwenden.
Doch für vermietete Objekte sieht die Rechnung anders aus: Hohe Preise, bis zu 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer und ein Justizminister, der mittels Mietpreisbremse wohl am liebsten alle Vermieter zu potenziellen Immobilienhaien erklären möchte, lassen die Hoffnung auf nachhaltige Mietrenditen schmelzen wie Schnee in der Sonne.
Also lautet das abschließende Fazit: Neben dem kurzfristigen Trading gibt es auch ein langfristiges, und das spricht dafür, dass Sie mit Blick auf Ihre vermieteten Immobilien tabula rasa machen und zumindest einen Teil von ihnen verkaufen sollten.
© Manfred Gburek www.gburek.eu
Manfred Gburek ist neben seiner Funktion als Kolumnist privater Investor und Buchautor.
In der vergangenen Woche nahm ich zusammen mit anderen privaten Investoren an mehreren Diskussionen zur Anlagestrategie während der kommenden Jahre teil. Es ging um Gold und Silber, Aktien und Anleihen, Immobilien und Bargeld, Brexit-Folgen und marode italienische Banken. Also um mehr als nur die von den Mainstream-Medien üblicherweise verbreiteten Goldpreis- und Dax-Prognosen. Im Mittelpunkt stand immer wieder die Frage: Ist es jetzt sinnvoller, vorhandene Anlagen einfach durchzuhalten, ohne aktiv zu werden, oder erscheint es opportun, die häufigen Schwankungen an den Börsen zum Trading zu nutzen?
Da es sich um Diskussionen unter privaten Investoren handelte, möchte ich betonen, dass Fondsmanager mit ihrer von Grund auf anders konzipierten Anlagepolitik - rechtliche und sonstige formelle Restriktionen - außen vor blieben. Anders konzipiert, das bedeutet konkret, strengen Vorgaben zu unterliegen. Diesbezüglich verdienen private Investoren im Gegensatz zu Fondsmanagern einen dicken Pluspunkt, weil sie mit ihrem Vermögen schalten und walten können, wie sie wollen. Und um die Frage nach dem Durchhalten kontra Trading zu beantworten: Es kommt darauf an, über welche Anlagen jemand verfügt, welchem Ziel sie dienen und wie viel Zeit einschließlich Know-how zur Verfügung steht, um sie sinnvoll zu managen.
Werden wir nun anhand von Beispielen konkret. Angenommen, da sitzt jemand auf hohen Beständen an physischem Gold und Silber. Dann spricht der im Jahr 2001 begonnene, von 2011 bis 2015 unterbrochene und 2016 wieder aufgenommene Megatrend der Edelmetalle bis auf Weiteres dafür, sie zu behalten. Allerdings ohne zu vergessen, sich in einer Art Trockenübung - beobachten und recherchieren - rechtzeitig auch mit anderen Anlageklassen zu beschäftigen, vorrangig mit Aktien, um nach deren nächstem kräftigeren Kursrückgang rechtzeitig ein Gefühl dafür zu bekommen, welche dann besonders lukrativ zu sein versprechen.
Ich meine hier Aktien außerhalb des Edelmetallsektors und habe mir dazu angewöhnt, schon jetzt die relevanten Daten von mehr als 100 internationalen Aktien laufend zu verfolgen, um auf spätere Schnäppchenkäufe rechtzeitig vorbereitet zu sein.
Bisher ist ein größerer Kursrückgang der gängigen Aktien ausgeblieben. Das liegt im Wesentlichen daran, dass die EZB im Verein mit den anderen großen Notenbanken für viel Geld aus dem Nichts sorgt, also für Liquidität. Sobald sie den Geldhahn zudreht, werden Gewinnmitnahmen der Großanleger einsetzen. Zumal die andere Komponente der Aktienkursentwicklung, ein ganzes Bündel von fundamentalen Daten (Rentabilität, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Verschuldungsgrad u.a.) dann mangels positiver Aspekte Aktienverkäufe auslösen dürfte.
Die Kurse von Gold- und Silberaktien folgen bekanntlich anderen Gesetzmäßigkeiten als die der Aktien aus Indizes wie der Dax-Familie, aus Euro Stoxx, Standard & Poor's und so weiter. Entscheidend sind vor allem die Kosten der Minen einschließlich der Hebelwirkung, die sie auf die Kurse ausüben, außerdem der Gold- und Silbergehalt des Gesteins, das man aus dem Boden holt, die Qualität (Erfahrung) der Manager und die politische Stabilität eines Landes, in dem sich die Minen befinden. Allein schon diese Faktoren sorgen für eine hohe Volatilität (starke Schwankung) der Minenaktienkurse.
Rechtfertigen sie das Trading, also rein, raus, wieder rein und wieder raus? Meine Erfahrung sagt mir: eher nein. Bevor ich damit einen Sturm der Entrüstung unter Tradern auslöse, folgt hier ein Beispiel aus der Zeit nach dem Anstieg des Goldpreises in diesem Jahr über 1200 Dollar je Feinunze, die international übliche Messlatte: erster Höhepunkt im März dieses Jahres bei 1250 Dollar, zweiter Höhepunkt im Mai bei 1280 Dollar, dann Rückgang bis 1210 Dollar und schließlich erneuter Anstieg zunächst auf 1290 und nach kurzer Pause auf 1366 Dollar, danach bis heute Schwankungen zwischen 1310 und 1330 Dollar.
Die Kurse der Minenaktien sind während dieser Zeit mitgeschwankt, die der Branchengrößen Barrick und Newmont sowie der Royalty- bzw. Streaming-Spezialisten Royal Gold und Silver Wheaton beachtlich, die der ganz heißen Aktien der Edelmetallbranche, wie DRD Gold, Sibanye oder First Majestic, sogar raketenartig. Trader hätten zwei Aufgaben lösen müssen, um bei dem kräftigen Auf und Ab der Kurse mehr Gewinn herauszuschlagen als geduldige Anleger, die - einmal eingestiegen - die Kursentwicklung einfach nur auf sich zukommen ließen: Trader mussten sowohl die richtigen Aktien als auch das richtige Timing erwischen. Da kann ich nur sagen: Viel Glück!
Das Ganze erinnert mich an die Vielzahl von Anlegern, die behaupten, mit zehn mal zehn Prozent Gewinn bessere Ergebnisse erzielen zu können als mit einmal hundert Prozent. Dabei handelt es sich um einen eklatanten Widerspruch in sich. Denn um die richtigen Aktien zu erwischen, müsste man im ersten Fall zehnmal soviel recherchieren wie im zweiten - es sei denn, die Recherchen bleiben derart oberflächlich, dass sie sich im ersten Fall jeweils nur über ein Zehntel der Zeit erstrecken.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es sich bei den Zehn-mal-zehn-Spekulanten mit hoher Wahrscheinlichkeit um Chartisten handelt, denen zeitraubend zu recherchierende fundamentale Daten zuwider sind, dagegen bei den Ein-mal-hundert-Anlegern um Fundamentalisten, die am liebsten Bilanzen durchleuchten, Zwischenberichte studieren, die Glaubwürdigkeit von Managern testen und im Fall von Minenaktien auch schon mal vor Ort überprüfen, ob die vermeintlichen Aktiva nur aus lauter wertlosen Bohrlöchern bestehen.
Zwischenfazit: Behalten Sie bis auf Weiteres ihre Minenaktien, Ihr physisches Gold und Silber darüber hinaus. Verfolgen und recherchieren Sie die Aktienmärkte anhand einer Auswahl an sonstigen Aktien, die je nach der Zeit, die Sie sich dafür nehmen können, von einem Dutzend bis zu mehr als hundert reichen kann. Achten Sie dabei besonders auf die Geldpolitik der Notenbanken und auf die fundamentalen Daten der der Aktien.
Nun noch zu einem weiteren wichtigen Punkt: Im Zuge des enormen Zinsrückgangs während der vergangenen Jahre sind Anleger nicht allein bei der Aktienanlage übermütig geworden, vielmehr haben sie noch viel mehr in Immobilien investiert und sich damit Klumpenrisiken eingehandelt. Solange es um selbst genutzte Immobilien in guter bis bester Lage geht, ist nur wenig dagegen einzuwenden.
Doch für vermietete Objekte sieht die Rechnung anders aus: Hohe Preise, bis zu 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer und ein Justizminister, der mittels Mietpreisbremse wohl am liebsten alle Vermieter zu potenziellen Immobilienhaien erklären möchte, lassen die Hoffnung auf nachhaltige Mietrenditen schmelzen wie Schnee in der Sonne.
Also lautet das abschließende Fazit: Neben dem kurzfristigen Trading gibt es auch ein langfristiges, und das spricht dafür, dass Sie mit Blick auf Ihre vermieteten Immobilien tabula rasa machen und zumindest einen Teil von ihnen verkaufen sollten.
© Manfred Gburek www.gburek.eu
Manfred Gburek ist neben seiner Funktion als Kolumnist privater Investor und Buchautor.
Montag, 25. Juli 2016
Dienstag, 5. Juli 2016
Andy Hoffman - Historischer Brandherd!
Andy Hoffman von Miles Franklin sprach im Interview mit SGT Report jüngst ausführlich über die aktuelle Lage an den Finanzmärkten. Zu den Themen des Gesprächs gehören die Reaktion von Gold, Silber und des Britischen Pfunds auf den Ausgang des Brexit-Referendums, die Entwicklungen an der Comex und die Zinspolitik der Zentralbanken.
Weiterhin geht der Finanzexperte auf die missliche Lage der Banken ein, allen voran der Deutschen Bank, die er als 'Lehman Europas' bezeichnet.
"Wir befinden uns an einem historischen Siedepunkt. […] Es existiert buchstäblich nur noch ein winzig kleines Zeitfenster für die Menschen, sich zu schützen, bevor die Hölle ausbricht."
Dienstag, 5. Juli 2016
Montag, 6. Juni 2016
Finale Vermögensvernichtung
Finale Vermögensvernichtung wird keine der 3 zinstragenden Anlageklassen (Aktien, Anleihen & Immobilien) verschonen
von Uwe Bergold
Aufgrund strukturell zu expansiver Geldpolitik, durch einen auf Dauer - planwirtschaftlich festgesetzten - zu niedrigen Zins, kam und kommt es immer wieder zu makroökonomischen Boom- und Bust-Zyklen. Der Eingriff in die Preisbildung des Geldes (Zinsentwicklung) durch die Zentralbanken, in Kombination mit dem heutigen Teilreserve-Bankensystem (Fractional-Reserve-Banking-System) der Geschäftsbanken, führt immer zu einem kreditfinanzierten übermäßigen Boom, gefolgt von einem kontrahierenden Bust (Krise).
Seit Aufhebung des Gold-Dollar-Standards im Jahr 1971 (seitdem befindet sich die Welt in einer strukturellen Inflationierung) wird diese Kontraktion jedoch nicht mehr nominal, sondern nur mehr real sichtbar. Um diese "monetäre Illusion" der nominalen Betrachtung zu umgehen, muss eine Investitionsbewertung zwingend in Unzen Gold (Marktgeld) und nicht in EUR, USD oder YEN (Staatsgeld) vorgenommen werden. Nur gegenüber Gold wird der wahre, inflationsbereinigte Verlauf einer Anlage (auch eines Einkommens) erst sichtbar. Alle Bewertungen in beliebig vermehrbarem Papiergeld sind nur [...weiterlesen]
Montag, 6. Juni 2016
Mittwoch, 30. September 2015
QE4, Aktienblasen und Gold
Auch die Holzpreise - ein wichtiger Indikator für die Baubranche - ist um 30% gefallen und fast auf dem Niveau der Finanzkrise 2008 angekommen. Die Wirtschaft brummt nicht, sie knurrt und das trotz der niedrigen Rohstoff- und Ölpreise, trotz zinsloser Kredite und trotz steigender Aktienkurse. Die Fassade die man mit frisch gedruckten Dollars erschaffen hat fängt an zu bröckeln und man muss schon verdammt blind sein um nicht zu sehen was hier vor sich geht.
Die Volksrepublik China kann jedenfalls hinter die Fassade blicken und kauft Gold langsam aber stetig - ohne zuviel Aufregung zu verursachen. Dollar werden verkauft, man will sich aus dem kommenden Abwärtstrudel des Dollar-Untergangs retten. Siehe auch Bloomberg: China Boosts Gold Reserves 1% in August, Diversifying Assets.
In Europa dagegen baut man die Goldreserven lieber vorsorglich ein bisschen ab - vielleicht gar nicht so dumm wenn man bedenkt, dass die offiziellen Goldreserven zum größten Teil in den USA lagern, seit Jahrzehnten nicht mehr kontrolliert und gezählt wurden und höchster Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr vorhanden sind. Wie ließe es sich sonst erklären dass die winzige Menge deutschen Staatsgoldes, das bisher aus den USA nach Deutschland überführt wurde, in frisch eingeschmolzenen Barren erfolgt ist. Man sollte auch hier der Wahrheit endlich ins Auge sehen, sich für die gestohlenen Barren auszahlen lassen und ein Neukauf-Programm zur Re-Etablierung der deutschen Goldsreserven beschließen. Aber Ehrlichkeit ist in diesen Tagen des Ständigen Verrats rar geworden.
Papier ist alles was bleiben wird und ganz sicher keine Zinserhöhung. Frau Yellen war es offensichtlich nicht gewohnt nun schon zum 8. Mal die Menschen vertrösten zu müssen, dass es auch diesmal keine Zinserhöhung geben wird, sie verlor vor laufenden Kameras die Kraft und musste zwischenzeitlich ärztlich versorgt werden. Dies ist viel weniger Grund zur Sorge, als mehr ein Zeichen für die Gesundheit Yellens, der es anscheinend zu schaffen macht den Menschen wieder und wieder ins Gesicht zu lügen und dieses Kasperle-Theater weiter zu führen.
Die Erhöhung der Zinsen ist schon aus dem Grund der exorbitanten Staatsverschuldung ausgeschlossen. Wie weit kann man die Zinsen erhöhen, wenn bei ein paar Prozent mehr schon der gesamte Staatshaushalt der USA durch die Zinslast aufgefressen würde? Und denken Sie lieber Leser dann erstmal an Griechenland oder Italien, die schon bei NULL Zinsen zu kämpfen haben.
Eine Zinserhöhung ist mathematisch nur dann möglich, wenn es gleichzeitig zu QE4 kommt - also dem Aufkauf der Staatsanleihen durch die Notenbank, mit anderen Worten die Finanzierung des Staates über die Druckerpresse. Und darauf steuern wir zu und genau das kennen wir Deutsche schon und haben nicht die besten Erfahrungen damit gemacht. Genau wie damals sichern und die Experten an den Schalthebeln zu, alles unter Kontrolle zu haben.
Die Kontrolle über die eigenen Finanzen sollten in der Tat aber SIE zurück gewinnen, indem Sie sich von leeren Versprechungen in Form von Euroscheinen verabschieden und harte Fakten in Form von Silber- und Goldmünzen vorziehen.
Am Aktienmarkt haben wir uns vom Jahreshoch deutlich verabschiedet. Die Kurse sind um 20 - 30% eingebrochen und sogar der langfristige Aufwärtstrend ist vermutlich ins Wanken geraten. Erstmal abwarten in welche Richtung sich die Notenbanken bewegen und sich dann richtig positionieren, werden sich viele denken. Bei einer Zinserhöhung dürften wir einen Crash sehen - zuviele Aktien wurden auf Kredit gekauft, darum sehen wir auch heftige Einbrüche der Kurse die sich aus harmlosen Korrekturen entwickeln. Die Angst ist da, Angst vor der Zinswende und den Finanzierungsschwierigkeiten großer Teile unserer heutigen Wirtschaft.
Ein Crash bietet immer auch die Möglichkeit Unternehmen zu kaufen, die nach wie vor intelligente Produkte zu erschwinglichen Preisen produzieren werden. In einer Welt der unendlichen Schulden ist Cash König und sollte neben Gold und Silber den größten Teil eines Portfolios in unseren heutigen Tagen ausmachen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments.
Mittwoch, 30. September 2015
Dienstag, 11. August 2015
Goldman Sachs und HSBC kaufen physisches Gold
Goldman Sachs und HSBC - zwei der größten Banken empfehlen ihren Kunden die Finger von Gold zu lassen und prognostizieren einen zähen Bärenmarkt und im Stillen kaufen sie beträchtliche Mengen des Metalls ein - auf eigene Kasse.
"An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!" heißt es schon in der Bibel und der clevere Anleger darf sich dies zu Herzen nehmen. Wenn durch historisch hohe Short-Kontrakte - also Kontrakte die den Preis mit enormen Mengen geliehenen Geldes drücken - Gold unter seinem Wert gekauft werden kann sollte man zuschlagen.
Dies taten auch beide Großbanken, Goldman Sach kaufte 3,2 Tonnen, HSBC gar 3,9 Tonnen. Und nein, keine ETFs, Futures oder andere Gold-Derivate - es geht hier im glitzernde Barren zum anfassen im eigenen Tresor. Diese wurden laut Seeking Alpha am 6. August in Empfang genommen.
Es handelt sich dabei immerhin um eine Investitionssumme von über 250 Millionen Dollar. Im Vergleich zu den Bilanzen der Banken natürlich nur ein kleiner Tropfen in einem Meer aus Buchgeld und Geld-Derivaten. Es bleibt abzuwarten ob weitere Käufe folgen - was zu erwarten ist, unterstellt man den Banken eine durchdachte Strategie zu verfol
gen.
gen.
Die größte Schamlosigkeit der Banken ist dabei allerdings genau das zu tun, was sie ihren Kunden nicht empfehlen. So erzählt Jeffrey Currie von Goldman Sachs seinen Kunden:
In longer term, we definitely like playing this market on the short side. We think we are in a structural bear market, not only in gold, but across the commodity complex, as the individual commodity stories are reinforcing to one another, creating a negative feedback loop.
Angebotsdefizite im physischen Markt
Trotz der Leerverkäufe am Papier-Goldmarkt ist der physische Markt heiß gelaufen. 2015 wird ein Angebotsdefizit von mindestens 1350 Tonnen Gold erwartet, 2016 noch mehr. Die COMEX - ein "Big Player" im Goldhandel musste im August eine Verdopplung der physischen Nachfrage verzeichnen. Den angeforderten 28,7 Tonnen physischen Goldes stehen gerade einmal 10,2 Tonnen im Lager der COMEX gegenüber - dieses wurde schon im Juni und Juli leer gelutscht.Es ist nicht illegal Gold zu verkaufen, dass man nicht besitzt - jedoch könnte sich daraus ein Short-Squeeze ergeben. Eine Situation bei dem ein steigender Goldpreis dazu führt, dass immer mehr Händler ihre Verkaufs-Kontrakte durch Gold-Kauf glatt stellen müssen, was den Preis weiter anheizen dürfte. Damit dies nicht passiert ist in der Vergangenheit die Zentralbank eingesprungen und hat Gott weiß wessen Gold auf den Markt geworfen um die fragwürdigen Geschäfte der COMEX am laufen zu halten. Wenn Sie denken Kapitalismus sieht anders aus, muss ich Ihnen Recht geben.
Ob die Zentralbank auch diesmal wieder einspringt ist nicht sicher und es handelt sich mittlerweile um recht hohe Mengen die physisch bereit gestellt werden müssen. Eventuell erwartet uns eine Entwicklung wie 1980 als der Goldpreis innerhalb kurzer Zeit von 400 Dollar auf über 850 Dollar anstieg aufgrund einer starken Papier-Gold-Nachfrage trocknete der physische Markt aus. Uns erwartet jedoch genau das polare Gegenteil - eine starke physische Nachfrage (19% höher als Q1) die die von 2013 übersteigen wird. ETF-Gold zur Liquidation dürfte nicht mehr viel zur Verfügung stehen, also muss wie 2014 wieder eine mysteriöse Quelle für physisches Goldangebot sorgen.
Goldminen-Betreiber und alle die in den Goldmarkt verwickelt sind müssen das Monopol der COMEX akzeptieren. Sie haben keine andere Wahl. Obwohl die Nachfrage das Angebot in jeder Hinsicht übersteigt, gibt es immer wieder jemanden der diese Lücke schließt.
Genau wie 1980 als die Spekulanten dachten Gold würde immer weiter steigen, gibt es nun eine Horrormeldung nach der anderen Gold würde immer weiter fallen. Doch die Realität hat bisher jeden Markt eingeholt. Die steigende physische Nachfrage nagt wie der stete Tropfen an den goldenen Steinen des mysteriösen Goldverkäufers der letzten Instanz.
Für langfristige Investoren ist dies eine einmalige Chance Gold zu kaufen und zu halten bis die Kraft des Marktes den Preis vermutlich explodieren lässt.
Die Strategie der Großbanken
Die Strategie der Großbanken sieht ähnlich aus. Vermutlich schwenkt auch Goldman Sachs von seinem "Big Short" von 2006/2007 um zu einem "Big Long" und spekuliert im großen Stil auf steigende Preise. Eventuell wird sogar ein Zusammenbruch des physischen Angebots befürchtet und daher deckt man sich mit physischem Metall ein um bei einem exorbitanten Anstieg des Goldpreises dennoch Kasse machen zu können - wenn Papier-Gold zu seinem inneren Wert zurückkehrt.Ist es nicht ziemlich dumm von den Banken Gold an einer öffentlichen Börse zu kaufen und so jedem Einsicht in die Karten zu gewähren? Könnte man nicht über Swaps oder Drittparteien einen Deal organisieren? Nein, das ist mittlerweile unmöglich. Es hat sich gezeigt, dass Arbitrageure einen solchen Deal trotz möglicher Profite ignorieren - sie befürchten ganz einfach das weitergereichte Gold nie wieder zu sehen, während die COMEX mit den Goldreserven der Vereinigten Staaten gesichert ist.
Dienstag, 11. August 2015
Dienstag, 9. Juni 2015
0,5 Gramm Gold geschenkt!
Ein neuer Service aus der digitalen Bitcoin-Welt versucht die Vorteile der dezentralen und unglaublich mobilen Währung BITCOIN mit der Wertbeständigkeit des Goldes zu verbinden.
Der Service nennt sich "BITGOLD" und verspricht den frühen Nutzern 0,5 Gramm Gold, eintausch- oder auszahlbar, allein für die Registrierung.
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Der Service tut alles dafür Transparenz und Sicherheit zu bieten. So können Sie zwischen Lagerstätten auf der ganzen Welt wählen, vorwiegend in freiheitlichen Steuerosasen wie der Schweiz, Dubai oder Hongkong.
Für alle die interessiert sind, lohnt es sich allein schon wegen der 0,5 Gramm Gold ( ~17,- €).
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Für alle die interessiert sind, lohnt es sich allein schon wegen der 0,5 Gramm Gold ( ~17,- €).
Dienstag, 9. Juni 2015
Donnerstag, 23. April 2015
Noch tiefere Zinsen in Zukunft - Bargeld adé ?
Was vielen Sparern die Zornesröte ins Gesicht treibt gilt unter vielen Ökonomen und Notenbankern als die Lösung aller Probleme: noch tiefere Zinsen. Noch niedrigeren Zinsen steht vor allem eines im Weg - Bargeld.Kann man es abschaffen, dann wären Zinsen leicht weiter zu senken, aber lässt sich Bargeld überhaupt abschaffen? Vor einigen Monaten waren es wilde Theorien, die man schon fast als Verschwörungstheorien abtun konnte. Inzwischen sind es keine wilden Theorien mehr, sondern fast schon gesetzte Sache: die Abschaffung des Bargeldes.
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- Was ist Bitcoin - Geld oder Währung?
- Bitcoin - ohne Risiko einsteigen
- Verschoben Zinswende - Aktien, Euro, Gold`
- Aktienfond - mit Bitcoin investieren
Donnerstag, 23. April 2015
Dienstag, 21. April 2015
Die fünf US-Goldaktien-Favoriten von JP Morgan
"Auf Dollarbasis macht der Goldpreis auch in diesem Jahr bisher keine großen Sprünge. Immerhin gibt es aber Hinweise auf eine Bodenbildung und das gilt auch für die Goldminenaktien. Ob die Stabilisierung gelingt, bleibt zwar noch abzuwarten, aber J.P. Morgan hält schon jetzt fünf Goldproduzenten mit US-Listing für kaufenswert. In der Spitze wird diesen Werten ein Kursplus von gut 50 Prozent zugetraut."mehr...
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Dienstag, 21. April 2015
Freitag, 17. April 2015
DAX - Einbruch von 12.390 auf ~11.800
Der DAX zum Ende der Woche kräftig eingebrochen. Die Unsicherheit über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone aber auch die Zahlungsfähigkeit bereitet den Investoren anscheinend Sorgen.
Aber auch der amerikanische S&P500 startet deutlich geschwächt. Gewinner sind vermeintlich sichere Werte wie Staatsanleihen aber auch Gold und sichere Aktien.
Bei einem umfassenden Zahlungsausfalles Griechenlands, würde Liquidität wahrscheinlich bei einigen Investoren eng werden. Alle die griechische Staatsanleihen als Sicherheit beliehen haben werden gezwungen sein Positionen glatt zu stellen, dass kann für einige Veränderungen am Aktienmarkt sorgen. Für den Euro wäre es vermutlich ein positives Signal, da die Unsicherheit über die Höhe möglicher Verbindlichkeiten der EZB beseitigt werden würde. Eine faire Bewertung des Euros wäre wieder ohne großartige Spekulation möglich und vermutlich stärker als jetzt von den Märkten antizipiert.
Gewinner ist auch China mit dem FTSE Xinhuan und dem Shanghai Comp. welche beide mit +2% ordentlich zulegen konnten. Obwohl die chinesische Hausse schon DAX und S&P500 hinter sich gelassen hat, sieht es vorerst nicht nach einer Korrektur aus (Abb. 1).
Abb. 1 - Aktienindizes weltweit im Vergleich
Anleger orientieren sich verstärkt in sichere Papiere wie Bundesanleihen - die jedoch eine Rendite von 0,076 % versprechen. Auch profitieren konnten Gold und Silber - in Euro ohnehin schon +15% seit Jahresbeginn.
Wird sich die Korrektur fortsetzen?
Die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur halte ich für sehr gering - aus den altbekannten Gründen. Es gibt keine Alternativen am Markt für eine Rendite über 1%. Alles was Sicherheit verspricht - wie Staatsanleihen und Rentenpapiere - sind durch die Zinspolitik der Notenbanken derart uninteressant geworden.
Durch Umschichtungen und Liquiditätsengpässe kann es natürlich immer wieder zu mittleren Kursrückgängen kommen - jedoch ist langfristig einfach die Aktie stabiler Unternehmen konkurrenzlos.
Weiterhin ist zu erwarten, dass die großen Finanzhäuser - die noch keine Aktien im Depot haben umdenken werden. Teilweise muss dies politisch freigegeben werden - aber diese Andeutungen gibt es schon. Damit Versicherungen wie die Allianz weiterhin rentabel arbeiten können, braucht es eine höhere Rendite - die gibt es nur für Aktien.
Was bleibt zu tun?
Aktien sind und bleiben trotz temporärer Rücksetzer stark gefragt. Dabei ist wichtig auf stabile Unternehmen mit einer guten Dividendenrendite von ~3-4% pro Jahr zu setzen. Der durchschnittliche Sparer hat dies noch nicht getan - und vermutlich werden die Aktienkurse so weit steigen, bis diese Renditeziele auch am Aktienmarkt utopisch erscheinen.
Die Aktienhausse bis jetzt lief mit nahezu keiner Inflation ab - warten Sie bis die Inflation einsetzt - dann wird es einen Ansturm auf Aktien geben um die Werte zu retten. Dann wird auch Gold und Silber profitieren - vielleicht noch stärker als Aktien. Daher ist es immer sinnvoll auch physisch Gold und Silber in Griffnähe zu halten.
Die beste Strategie derzeit ist es vermutlich dividendenstarke solide Unternehmen zu kaufen, die nicht zu teuer bewertet sind (auf kleines KGV achten) und abwarten. Rücksetzer können immer wieder genutzt werden um nachzukaufen - solange die Rendite stimmt.
Welche Aktien sind noch günstig?
Langfristig spielt es keine große Rolle bei welchem Preis man einsteigt - man hält die Aktie um Dividenden zu erhalten die aus einer gesunden Geschäftstätigkeit stammen. Investieren Sie also in Aktien die ihre Erwartungen an Rendite und Stabilität erfüllen. BASF, Procter&Gamble, Nestlé, Beiersdorf, Allianz oder BMW wäre solche Aktien. Das Geschäftsmodell ist solide und zukunftsfähig, das Management kompetent und die Aktionärsstruktur anlegerfreundlich.
Günstige gibt es trotzdem - zu nennen sind hier vor allem die Telekommunikationsbranche (Verizon, AT&T, IBM) und die Versorger (PPL, AES). Hier locken sehr hohe Dividenden und ein geringes KGV.
Auch derzeit verschmähte Aktien können interessant werden wenn sich die Konjunktur ändert. Rohstoffe, Goldminen, Gas- und Erdölunternehmen sind günstig zu haben.
Auch günstig sind Unternehmen aus dem Bereich Finanzdienstleistungen - ich würde davon aber abraten - da die derzeitige Kreditblase nicht berechenbar ist und man die Risiken der einzelnen Unternehmen nicht kennt. Wenn diese Blase platzt, möchte man sein Geld nicht in den Finanzhäusern dieser Welt angelegt haben.
Aber auch der amerikanische S&P500 startet deutlich geschwächt. Gewinner sind vermeintlich sichere Werte wie Staatsanleihen aber auch Gold und sichere Aktien.
Bei einem umfassenden Zahlungsausfalles Griechenlands, würde Liquidität wahrscheinlich bei einigen Investoren eng werden. Alle die griechische Staatsanleihen als Sicherheit beliehen haben werden gezwungen sein Positionen glatt zu stellen, dass kann für einige Veränderungen am Aktienmarkt sorgen. Für den Euro wäre es vermutlich ein positives Signal, da die Unsicherheit über die Höhe möglicher Verbindlichkeiten der EZB beseitigt werden würde. Eine faire Bewertung des Euros wäre wieder ohne großartige Spekulation möglich und vermutlich stärker als jetzt von den Märkten antizipiert.
Gewinner ist auch China mit dem FTSE Xinhuan und dem Shanghai Comp. welche beide mit +2% ordentlich zulegen konnten. Obwohl die chinesische Hausse schon DAX und S&P500 hinter sich gelassen hat, sieht es vorerst nicht nach einer Korrektur aus (Abb. 1).
Abb. 1 - Aktienindizes weltweit im Vergleich
Anleger orientieren sich verstärkt in sichere Papiere wie Bundesanleihen - die jedoch eine Rendite von 0,076 % versprechen. Auch profitieren konnten Gold und Silber - in Euro ohnehin schon +15% seit Jahresbeginn.
Wird sich die Korrektur fortsetzen?
Die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur halte ich für sehr gering - aus den altbekannten Gründen. Es gibt keine Alternativen am Markt für eine Rendite über 1%. Alles was Sicherheit verspricht - wie Staatsanleihen und Rentenpapiere - sind durch die Zinspolitik der Notenbanken derart uninteressant geworden.
Durch Umschichtungen und Liquiditätsengpässe kann es natürlich immer wieder zu mittleren Kursrückgängen kommen - jedoch ist langfristig einfach die Aktie stabiler Unternehmen konkurrenzlos.
Weiterhin ist zu erwarten, dass die großen Finanzhäuser - die noch keine Aktien im Depot haben umdenken werden. Teilweise muss dies politisch freigegeben werden - aber diese Andeutungen gibt es schon. Damit Versicherungen wie die Allianz weiterhin rentabel arbeiten können, braucht es eine höhere Rendite - die gibt es nur für Aktien.
Was bleibt zu tun?
Aktien sind und bleiben trotz temporärer Rücksetzer stark gefragt. Dabei ist wichtig auf stabile Unternehmen mit einer guten Dividendenrendite von ~3-4% pro Jahr zu setzen. Der durchschnittliche Sparer hat dies noch nicht getan - und vermutlich werden die Aktienkurse so weit steigen, bis diese Renditeziele auch am Aktienmarkt utopisch erscheinen.
Die Aktienhausse bis jetzt lief mit nahezu keiner Inflation ab - warten Sie bis die Inflation einsetzt - dann wird es einen Ansturm auf Aktien geben um die Werte zu retten. Dann wird auch Gold und Silber profitieren - vielleicht noch stärker als Aktien. Daher ist es immer sinnvoll auch physisch Gold und Silber in Griffnähe zu halten.
Die beste Strategie derzeit ist es vermutlich dividendenstarke solide Unternehmen zu kaufen, die nicht zu teuer bewertet sind (auf kleines KGV achten) und abwarten. Rücksetzer können immer wieder genutzt werden um nachzukaufen - solange die Rendite stimmt.
Welche Aktien sind noch günstig?
Langfristig spielt es keine große Rolle bei welchem Preis man einsteigt - man hält die Aktie um Dividenden zu erhalten die aus einer gesunden Geschäftstätigkeit stammen. Investieren Sie also in Aktien die ihre Erwartungen an Rendite und Stabilität erfüllen. BASF, Procter&Gamble, Nestlé, Beiersdorf, Allianz oder BMW wäre solche Aktien. Das Geschäftsmodell ist solide und zukunftsfähig, das Management kompetent und die Aktionärsstruktur anlegerfreundlich.
Günstige gibt es trotzdem - zu nennen sind hier vor allem die Telekommunikationsbranche (Verizon, AT&T, IBM) und die Versorger (PPL, AES). Hier locken sehr hohe Dividenden und ein geringes KGV.
Auch derzeit verschmähte Aktien können interessant werden wenn sich die Konjunktur ändert. Rohstoffe, Goldminen, Gas- und Erdölunternehmen sind günstig zu haben.
Auch günstig sind Unternehmen aus dem Bereich Finanzdienstleistungen - ich würde davon aber abraten - da die derzeitige Kreditblase nicht berechenbar ist und man die Risiken der einzelnen Unternehmen nicht kennt. Wenn diese Blase platzt, möchte man sein Geld nicht in den Finanzhäusern dieser Welt angelegt haben.
Freitag, 17. April 2015
Sonntag, 12. April 2015
Verschobene Zinswende - Aktien, Euro, Gold
Anleger treibt derzeit vor allem eine Frage um: Wann erhöht die US-Notenbank Fed die ultraniedrigen Zinsen? Es folgt ein Überblick über die wahrscheinlichen Markt-Reaktionen, sollte die Zinswende in den USA später als erwartet eingeleitet werden. Anleger treibt derzeit vor allem eine Frage um: Wann erhöht die US-Notenbank die Zinsen? Viele Börsianer rechneten bislang im Sommer mit einem ersten Schritt. Es wäre die erste Zinserhöhung seit fast zehn Jahren. Der zuletzt überraschend schwach ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht nährte jedoch Zweifel am Zeitplan. Die Fed macht eine Zinserhöhung vor allem von einer nachhaltigen Erholung der US-Wirtschaft abhängig.
In Abbildung 1 sehen Sie eine historische Entwicklung des US-Zinssatzes. Die Nullzins-Phase ist ein wirtschaftspolitische Novum und die Konsequenzen dieser Politik sind nicht vollständig absehbar. Vor allem die hohe Verschuldung der USA und der meisten anderen Industriestaaten lässt die Frage aufkommen, wie eine höhere Zinslast durch die staatlichen Haushalte gefangen werden soll?
Abb.1 - Von der Federal Reserve festgelegter Zinssatz
KURZER DÄMPFER FÜR DEN DAX
Verschiebt die US-Notenbank die Zinswende, könnte das der Dax-Rally zumindest kurzfristig einen Dämpfer verpassen, prognostiziert Andreas Paciorek, Analyst bei CMC Markets. "Vor allem, wenn die spätere Zinswende mit schlechten US-Konjunkturdaten begründet wird." Die Aussicht auf eine schwächelnde amerikanische Wirtschaft könnte die Wall Street und in der Folge auch den deutschen Aktienmarkt belasten. Der Experte hält einen Rutsch des Dax bis auf 11.600 Punkte für denkbar - derzeit pendelt der Leitindex um die Marke von 12.000 Zählern. Grundsätzlich sieht Paciorek den Dax aber durch den schwächeren Euro gut abgesichert.
Es bleibt auch anzumerken, dass die Aktienmärkte in neuerer Zeit positiv auf negative Meldungen reagiert haben, da die Zinsen somit auf niedrigem Niveau bestätigt wurden. Es wäre fraglich ob eine Verschiebung der Zinswende nicht auch diesmal wieder positiv an den Aktienmärkten aufgenommen werden würde. Das Geld muss irgendwo hin um Rendite abzuwerfen - wenn die Zinsen das nicht können bleibt als einzige Alternative der Aktienmarkt. Immobilien und Anleihen sind zu teuer bzw. ihre Rendite zu niedrig und ausgefallene Märkte wie Kunst, Whisky oder Oldtimer viel zu klein um die Masse an Dollars internationaler Investoren aufnehmen zu können.
Der deutsche Leitindex gilt als Profiteur der anhaltenden Euro -Schwäche, da ein niedriger Euro-Kurs die Geschäfte der deutschen Exportindustrie ankurbelt. Seit Jahresbeginn hat der Dax, der zuletzt von einem Rekord zum nächsten eilte, mehr als 20 Prozent gewonnen. Aus Sicht von Commerzbank-Analyst Thorsten Grisse dürfte auch die Aufwertung des Euro im Falle einer späteren US-Zinserhöhung dem Leitindex keine größeren Probleme bereiten. Die Gemeinschaftswährung sei so stark gefallen, dass die Unternehmen selbst bei einem wieder festeren Euro noch immer einen guten Puffer zu den Euro-Prognosen hätten, mit denen sie selbst kalkulierten. "Insofern sind die Erwartungen für die Ergebnisse europäischer Konzerne weiter sehr vielversprechend."
EURO KÖNNTE PROFITIEREN - ABER VERMUTLICH NUR KURZFRISTIG
Bei einer späteren Zinserhöhung in den USA wird der Dollar erst einmal das Nachsehen haben. Der Euro könnte bis auf 1,13 Dollar zulegen, erklärt Analyst Sebastian Sachs von der Metzler Bank. Derzeit notiert er bei rund 1,0750 Dollar. Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann hält vor allem Tempo und Ausmaß der US-Zinswende für die Kursentwicklung beim Dollar entscheidend. "Der Zeitpunkt der Zinserhöhung ist nicht so wichtig, wie die Frage, in welchen Schritten und bis wohin die Fed die Zinsen erhöht." Eine hohe Verzinsung macht die US-Währung für Investoren attraktiver.
Sollte die Fed vorerst ganz auf die Zinswende verzichten, könnte der Euro Leuchtmann zufolge bis auf 1,20 oder 1,30 Dollar klettern. Aufgrund der ultralockeren Geldpolitik in der Euro-Zone sei es allerdings unwahrscheinlich, dass die Gemeinschaftswährung dann ihr Hoch vom Mai 2014 von knapp 1,40 Dollar erreiche.
Die EZB will bis September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Wertpapiere kaufen. Dagegen hat die Fed die Notenpresse schon im vorigen Jahr gestoppt. Dies hat den Dollar seit Mai 2014 in der Spitze über 20 Prozent in die Höhe katapultiert.
Eine spätere US-Zinswende sollte die Gold -Kurse kurzfristig nach oben treiben, denn Investoren dürften sich das Edelmetall zur Absicherung gegen Inflationsgefahren ins Depot legen. Zudem macht eine fallende US-Währung das gelbe Metall für Anleger aus dem Nicht-Dollar-Raum günstiger. Denn Gold wird an den internationalen Rohstoffmärkten in Dollar gehandelt.
Derzeit liegt der Preis für das Edelmetall bei rund 1200 Dollar je Feinunze. Im September 2011 - auf dem Höhepunkt der Finanz- und Euro-Schuldenkrisen - hatte die Feinunze mit 1920,30 Dollar ein Rekordhoch aufgestellt.
REUTERS
Sonntag, 12. April 2015
Samstag, 28. März 2015
Wird es an den Aktienmärkten zu einer Korrektur kommen?
CHARTTECHNISCHE ANALYSE
In diesem Trading-Video sehen Sie die Markteinschätzung und Chartanalyse zum DAX-Future, Eurostoxx 50, SMI-Index, Bund-Future, S&P 500, Nasdaq 100, Dow Jones Index, EUR/USD, USD/CHF, SMI-Index, Gold, Silber, XAU-Index und Rohöl von Karsten Kagel.
Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob es an den Aktienmärkten in den nächsten Wochen zu einer Korrektur kommen wird.
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Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob es an den Aktienmärkten in den nächsten Wochen zu einer Korrektur kommen wird.
Samstag, 28. März 2015
Freitag, 21. November 2014
"Nicht nur in Gold, auch in Schaufeln investieren"
Der Goldpreis ist in den vergangenen Tagen unter die Marke von 1.200 US-Dollar gefallen. Aktuell kostet eine Feinunze des gelben Metalls rund 1.180 US-Dollar. Es ist ein neuer Tiefpunkt in einer Preishistorie, deren Talfahrt nun schon dreieinhalb Jahre andauert. Ende August 2011 kostete eine Feinunze Gold noch mehr als 1.880 US-Dollar. Wer sich damals Gold ins Depot gelegt hat, hat unter dem Strich ein Minus von 37 Prozent zu verbuchen – in Dollar gerechnet. In Euro bleibt ein Minus von 26 Prozent.
Die wichtigsten Fakten zur Marktsituation im Goldmarkt:
Die wichtigsten Fakten zur Marktsituation im Goldmarkt:
- Die weltweite Nachfrage nach Schmuck betrug im zweiten Quartal 2014 insgesamt 509.6 Tonnen und ist damit um 30 Prozent gefallen, im Vergleich zum Vorjahr (Q2'13: 726.7).
- Die Nachfrage des Technologiesektors belief sich im zweiten Quartal 2014 auf 101 Tonnen und blieb damit, verglichen mit den 103.8 Tonnen im zweiten Quartal 2013, nahezu unverändert.
- Die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen im zweiten Quartal 2014 deutlich gesunken – auf 275.3 Tonnen. Ein Minus von 56 Prozent im Vergleich zu 2013 (Q2: 627.9).
- Die Nettoeinkäufe von Zentralbanken betrugen 117.8 Tonnen. Dies entspricht einem Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (92.1 Tonnen).
Wer mehr und wer weniger kauft lässt im aufhorchen. Die Notenbanken sind es also, die verstärkt im Edelmetallmarkt einkaufen, während die Massen vermutlich zu Höchstpreisen "Trend-Aktien" einkaufen. Die Produktionskosten für Gold liegen im Bereich zwischen 1.000 US-Dollar und 1.200 US-Dollar es ist also zu erwarten, dass wir keinen langfristigen Rückgang des Goldpreises unter diese Marke sehen werden, da das Angebot dann abfällt. Vor allem die kleinen Minengesellschaften werden vermutlich in einer möglichen Marktbereinigungsphase die Tore schließen. Konzentrieren wir uns als beim Goldminen-Screening auf Unternehmen die auch eine solche Phase überstehen werden und die nötige Liquidität für Durststrecken besitzen.
Newmont Mining
WKN: 853823 / ISIN: US6516391066
Newmont Mining ist ein amerikanisches Goldförderunternehmen. Die Aktie ist deshalb so interessant, weil sie günstig zu haben ist. Der Kurs ist von über 20 US-Dollar auf unter 16 US-Dollar gefallen und ist mit einem KGV von 17 eines der am günstigsten bewerteten Unternehmen seiner Branche. Die bestätigte auch kürzlich JP Morgan mit einer "Buy"-Empfehlung. Nach der langen Talfahrt der Aktie ist nun mit einem Boden zu rechnen, auch wenn es möglicherweise nochmal ungemütlich werden könnte. Langfristig ist diese Aktie definitiv ein sicherer Hafen mit großem Potenzial. Und auch die Tatsache, dass Newmont Mining eine Dividende zahlt - wenn auch eine verhaltene - spricht für eine gewissen Solidität des Unternehmens.
Freitag, 21. November 2014
Sonntag, 3. August 2014
Klartext zu Aktien und Edelmetallen
Die Aktienkurse sind eingebrochen, das kann nicht ohne Folgen für Anleger bleiben. Aber welche Folgen? Das ist ein komplexes Thema. Beginnen wir mit dem, was uns die Kursgrafiken verraten: Sie knicken nach fast drei Jahren Aufwärtstrend ein. Das ist in der langfristigen Perspektive normal. Bei genauer Betrachtung fällt indes schnell auf, dass deutsche Aktien besonders betroffen sind, mehr als amerikanische und viel mehr als chinesische oder japanische, die sich in beiden Fällen recht wacker geschlagen haben. Außerdem ist gut zu erkennen, dass neben deutschen Aktien generell hoch bewertete Wachstumsaktien besonders betroffen sind.
Diese Beobachtungen signalisieren fürs Erste: Vorsicht, da kann noch mehr kommen! Vor allem... Weiterlesen
Sonntag, 3. August 2014
Samstag, 26. Juli 2014
Gold und Silber - Vertrauen ist gut, Vorsorge ist besser
Gold und Silber sind nicht nur hübsch anzusehen, sie bieten dem Anleger auch einen sicheren Hafen gegen staatliche Willkür und den Diebstahl der Zentralbanken durch die unglaubliche Inflationierung der Papiergeldmenge.
Samstag, 26. Juli 2014
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