Donnerstag, 16. April 2015

Superreiche, Aufgeklärte und der Rest: Warum wir in einer Dreiklassenfinanzwelt leben

Seinen Job ordentlich machen, Leistung bringen und nicht sofort nach dem Mehrerlös schielen - das sollte eigentlich für alle Berufe gelten. Leider ist diese Haltung in der Finanzbranche immer seltener.

von Max Otte

Sehr geehrte Privatanleger,

bei einem Arzt in der Eifel hörte ich den folgenden Spruch: "Bei uns haben Privatpatienten den Anspruch auf eine mindestens genauso gute Behandlung wie Kassenpatienten." Das fand ich klasse. Hier spricht noch das Berufsethos, das Deutschland vor über 100 Jahren zur dynamischsten Volkswirtschaft der Welt gemacht hat. Seinen Job ordentlich machen. Leistung bringen und nicht sofort nach dem Mehrerlös schielen.

Was im Arztberuf besonders wichtig und auch ethisch richtig ist, sollte auch für viele andere Berufe gelten. Leider ist diese Haltung in der Finanzbranche immer seltener. Für sicher weit mehr als die Hälfte aller Deutschen ist seriöse Aktien- und selbst Aktienfondsberatung so gut wie nicht gegeben. Sie befinden sich also in der Situation von Patienten, die bestenfalls noch ärztliche Notversorgung erhalten.

Die meisten sonst von mir durchaus gelobten Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen bieten lieber Hausprodukte an, als ihren Kunden einen wirklich objektiven Überblick über Aktienfonds zu geben. Von den ca. 1.200 Volks- und Raiffeisenbanken haben nur ungefähr 200 Fremdprodukte im Programm.

Auf die Beratung mit Einzeltiteln haben die meisten Filialbanken sowieso verzichtet. Zu kompliziert sind die Protokollpflichten, zu schnell nehmen die neuen Regeln die Berater in die Haftung.

Ein Vertriebsberater, der sich seit mehr als 25 Jahren im Aktienfondsbereich tummelt, resümiert: "Aktienfonds sind in Deutschland weiter ein Nischenprodukt. Die Leute machen Lebensversicherungen und Bausparverträge."

So wie wir faktisch schon vielerorts eine Zweiklassenmedizin haben, so haben wir auch eine Zwei- oder sogar Dreiklassenfinanzwelt. Die Superreichen lassen alles für sich machen. Die aufgeklärten mit etwas Vermögen können zumindest selbst noch sehen, wo sie bleiben. Hierzu rechne ich die meisten von Ihnen. Und die breite Masse fällt nach wie vor unten durch.

Ich hatte gehofft, in fünfzehn Jahren öffentlicher Auftritte hier an einer Veränderung mitwirken zu können und muss feststellen, dass sich für die breite Mehrheit nichts verändert hat.

Für Sie jedoch kann ich meinen Job ordentlich machen.

Auf gute Investments,

Ihr Prof. Dr. Max Otte


Und auch wir versuchen unseren Job gut zu machen, indem wir Sie informieren und wertvolles Wissen für die Geldanlage in Substanzwerte liefern. Wer versteht wie die Finanzwelt funktioniert, kann sein vermögen schützen und seinen Wohlstand ausbauen.

Das ist die Möglichkeit die uns der Kapitalismus bietet - mit harter Arbeit, Fleiß und dem Bestreben etwas gut zu machen, sein eigenes Leben und das Leben seiner Familie zu verbessern. Wir dürfen nicht vergessen: Der Kapitalismus bietet uns allen die Chance selbst kapitalistisch - also investierend - aktiv zu werden und von den entstehenden Produktivitätssteigerungen zu profitieren.




Montag, 13. April 2015

Interview: Roland Tichy - zum Zustand der deutschen Wirtschaft

Interview mit Roland Tichy zur Verfassung der deutschen Wirtschaft und der deutschen Politik. Tichy schafft es mit klarer Sprache die Missstände zu benennen die Deutschland unter seinen Möglichkeiten halten. 

Ist es in Deutschland schon soweit, dass die Wirtschaft nur geduldet wird? Die Regierung in Deutschland lebt in einem Raumschiff ohne Bezug zur realen Wirtschaft. Sie leben von Umverteilung ohne Mehrwert zu schaffen. Trotz der Hindernisse die der Wirtschaft durch Regulierung und Besteuerung in den Weg gestellt werden entwickelt sich durch das Internet eine neue Möglichkeit alte, träge Strukturen aufzubrechen und neuen Wettbewerb in Deutschland zu entfachen - zum Wohle der Bürger.




Mehr von den auftretenden Personen:

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Sons of Libertas ...mehr


Roland Tichy ist ein deutscher Journalist. Zudem ist er Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung und Mitglied im Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung sowie der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung.

Tichy studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität München und schloss dieses als Diplom-Volkswirt ab. Von 1983 bis 1985 war er Mitarbeiter im Planungsstab des Bundeskanzleramtes und arbeitete anschließend als Bonner Korrespondent für die Wirtschaftswoche. Er war stellvertretender Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Capital 1990/91 gehörte Roland Tichy zum Beraterstab des Rundfunkbeauftragten (Rudolf Mühlfenzl) in der „Einrichtung“ (Hörfunk und Fernsehen der DDR) und hatte damit maßgeblichen Einfluss auf die Reform der deutschen Rundfunklandschaft.

Von 1991 bis 1995 war er Chefredakteur des Unternehmermagazins Impulse . Er war erster und einziger Chefredakteur der Zeitschrift Die Telebörse, die von Januar 2000 bis Juni 2002 erschien. Von 2002 bis 2007 war Tichy als Chefredakteur des Magazins Euro tätig.

Im Jahr 2004 wurde Tichy durch seine Teilnahme an der RTL-Karriereshow Big Boss mit Reiner Calmund einem breiteren Publikum bekannt. Von 2007 bis September 2014 war er Chefredakteur des Magazins Wirtschaftswoche. Im Juni 2014 wurde Roland Tichy zum Vorsitzenden der Ludwig-Erhard-Stiftung gewählt.Tichy befürwortet die uneingeschränkte Umsetzung des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP.

2008 wurde er mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Als Begründung wurden mehrere Meinungsbeiträge von ihm genannt, unter anderem seine Kritiken an Sozialstaat, Bankempfehlungen, Verteilungspolitik und Konjunkturprogrammen.

Montag, 6. April 2015

Investieren mit BITCOIN

Die Digitale Währung "Bitcoin" wird erwachsen. Rund um diese neue Art Geld erwächst ein unglaubliche Vielzahl von Start-Ups und Ideen.

Mit Bitcoin kann man einkaufen und handeln, also wieso nicht auch investieren und Dividenden kassieren?

Diese Idee hatte auch das junge Unternehmen "BLOCKFONDS" und bietet ab sofort einen Investmentfond an, der in reale Unternehmen nach einer Value-Strategie investiert, aber Dividenden in Bitcoin ausschüttet.

Gekauft wird der Fond natürlich auch mittels Bitcoins. Funktionieren tut das ganze mit Hilfe des Dienstleisters "COINPRISM", dort kann sich jeder Kostenlos ein Konto bzw. Depot eröffnen und den Fond halten. Dividenden werden über COINPRISM abgewickelt und im Prinzip sind die Anteile am Fond frei handelbar.

Wer sich für den Fond interessiert, findet bei "BLOCKFONDS" genaueres, jedoch nur auf englisch.

Wer also interessiert an Bitcoins ist aber nicht allein darauf warten möchten, dass diese im Preis stark ansteigen, kann nun einen Teil seiner Bitcoins ganz real investieren und jährliche Dividende beziehen.

Aus Sicht der österreichischen Value-Strategie ist dieser Fond auf jeden Fall empfehlenswert.


Samstag, 28. März 2015

Das bessere Leben als "Privatier"

Im Prinzip ist der Zweck dieses Blogs Ihnen dabei zu helfen nicht mehr arbeiten gehen zu müssen. Es gibt Menschen die können ihr Leben damit verbringen Dinge zu tun die ihnen Freude machen. Sie sind nicht gezwungen zu arbeiten um zu überleben.
Bevor Sie jetzt denken es handle sich um super reiche Ausnahmemenschen, nein die meine ich nicht. Ich rede von den sog. "Rentiers" bzw. "Privatiers". Sie haben es geschafft ihre notwendigen Einkünfte komplett aus Kapitalerträgen zu generieren - genau das ist das Ziel der von uns vorgestellten Kapitalanlage-Strategie.

Der Weg zum "Privatier"
An dieser Stelle soll es um die Ausgabenfallen gehen, in die Otto-Normalbürger nur allzu gern tappt und sich so den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit verbaut. Dank überbordender Ausgaben ist der “Durchschnitt” leider nicht in der Lage das alltägliche Hamsterrad zu verlassen. Folgende Ausgabenprobleme sollten Sie kennen.


Autokauf
Finanziell erfolgreiche Menschen kaufen keinen Neuwagen, denn der Wertverlust in den ersten Jahren ist am höchsten. Gebrauchtwagen gibt es bereits für sehr wenig Geld mit guter Ausstattung und allen nötigen Extras. Ein Auto steht im Schnitt 24h am Tag in der Garage und verliert an Wert.

Versicherungen - weniger ist mehr
Als Privatier werden Sie auch um klassische Lebensversicherungen einen Bogen machen: Diese haben dank Minizinsen längst ihren Reiz verloren. Und auch ihr Verzicht auf Luxus und einen ausufernden Lebensstil locken keine Ganoven an und Diebstahlversicherungen etc. können Sie sich sparen. Brillen-, Zahnersatz- oder teure iPhone-Versicherungen können Sie sich ebenso sparen, davon profitieren nur die wenigsten und natürlich die Aktionäre der Versicherungsdienstleister. Das gesparte Geld für derartige Finanzprodukte können Sie z.B. zinsbringend in Valueaktien anlegen.

Kredite tilgen - und meiden
Wenn der Konsum der Feind des Investors ist, dann ist es der Kredit gleich doppelt. Solange ein Kredit mehr Zinsen kostet, als Ihr Kapital auf der Haben-Seite einbringt, sollten Schulden zügig zurückgefahren und nach Möglichkeit rasch getilgt werden. Erst danach können Sie sich daran machen Ihr Vermögen zu mehren und ein monatliches passives Einkommen, beispielsweise mit einer Dividenden- und Anleihenstrategie, zu erzielen. Decken diese Erträge die laufenden Ausgaben hat ein Privatier die finanzielle Unabhängigkeit erreicht. Das ist die erste Stufe.

Auf der zweiten Stufe können Sie Ihre Ausgaben ausweiten und Ihren Interessen nachgehen wie Sie es immer wollten. Doch bis dahin heißt es seinen Lebensstil anpassen um in späterer Zeit die Ernte einfahren zu können.

Lebensstil - sich von gesellschaftlichen Zwängen befreien
Müssen Sie mit ihren Freunden immer in teuren Bars oder Restaurants abtauchen? Wie wäre es statt dessen mal mit einem gemeinsamen Abend zuhause mit eigenen Drinks, Musik und Dinner? Auch die Mode ist nicht vorgeschrieben - versuchen Sie zeitlos zu kaufen und pflegen Sie Ihre Kleidung, Sie werden sehen es lassen sich viele kleine Beträge sparen die Ihr Vorankommen sichern.
Regelmäßig gefettete Lederschuhe halten meist wesentlich länger als saisonale Markenturnschuhe und auch elektronische Produkte können meist nicht viel mehr als das Vorgängermodell.

Konsum - sich befreien
Ihr Keller ist vollgestellt und auch Ihre Regale sind nicht mehr übersichtlich? Vielleicht sollten Sie was sie nicht mehr brauchen verkaufen. Bücher können Sie per ISBN Abfrage verkaufen und auch alles andere findet schnell über Kleinanzeigenportale einen neuen Besitzer. Trennen Sie sich von unnötigem Ballast der Vergangenheit - tauschen Sie den Krempel gegen arbeitendes Kapital. Je weniger Sie angesammelt haben, desto mobiler sind Sie auch.

Denken Sie auch bei Neuanschaffungen immer in Anlagekapital. Wenn Sie sich zum Beispiel eine neue Krawatte für 50,- Euro kaufen möchten, denken Sie daran wieviel Geld Sie ein Jahr anlegen müssten, um daraus die Neuanschaffung finanzieren zu können. Bei einem Zinssatz von 5% müssten Sie also 1000 € extra Anlegen nur um dafür eine Krawatte zu kaufen. Wenn Sie anfangen so zu rechnen, werden Sie unnötige Kaufentscheidungen schneller erkennen lernen.


Dienstag, 23. Dezember 2014

Freifunk - Internet 2.0

Die Bestrebungen der Politik das Internet einzuschränken werden in machen Teilen der Welt immer offensichtlicher und auch die Firmen, die Anschlüsse bereitstellen arbeiten oft Hand in Hand mit Geheimdiensten und Anwaltskanzleien die es auf Urheberrechtsverstöße abgesehen haben. Doch der Kampf wird erwidert und der neue Vorstoß das Internet wieder freiheitlich zu gestalten nimmt in Form des Freifunks eine klare Gestalt an. Stellen Sie sich ein wirklich anonymes Internet vor in dem Informationen getauscht werden können, ohne dass staatliche oder urheberrechtliche Interessen die Macht besitzen ungewünschte Inhalte einfach abzuschalten und Menschen einzusperren und ihnen ihre Rechte zu rauben.

Ein solches Internet ist sicher die Jakobskrönung aller User die wirklich an Freiheit interessiert sind. Es ist die Befreiung von Urheberrecht und Zensur. Das Konzept ist einfach und alles weitere finden Sie auf www.freifunk.net.

Folgendes Video veranschaulicht den Prozess:



Auch für die Marktwirtschaft wäre dies ein weiterer Schritt in Richtung Freiheit. Zusammen mit der Währung Bitcoin könnten so online auch Produkte vertrieben werden die durch staatliche Zwangsmaßnahmen unter Androhung von Gewalt nicht gehandelt werden dürfen, ohne dass zu befürchten wäre, dass die Gewaltdrohung umgesetzt werden könnte.
Das derzeitig existierende Tor-Netzwerk, welches diese Anonymität versprochen hatte, wurde in der Vergangenheit immer wieder Opfer dennoch abgeschalteter Dienste wie das Handelsportal "Silkroad" und "Silkroad 2.0".

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